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Århus Å

Århus wurde in der Wikingerzeit gegründet. Spuren jener Menschen, die sich einst an der Mündung des Flusses Århus Å niederließen, sind noch immer zu sehen.

Vadestedet i Århus
Caféer langs åen
Die Stelle, wo heute die vielen Cafés liegen ("Vadestedet"), wo man im Sommerhalbjahr im Freien sitzen kann, war auch ein lebendiger Ort mit vielen Menschen, als die Stadt gegründet wurde und der erste Flusshafen hier lag. Die Handelsschiffe der Wikinger fuhren auf dem Fluss hinauf bis dahin, wo heute die Straße Immervad liegt. Auch später wurde der Flusshafen von Schiffen angelaufen. Mit der Zeit wurden die Schiffe jedoch zu groß, so dass der Fluss an Bedeutung verlor. In den 30er Jahren nahm der Autoverkehr langsam zu, und auch die Stadt war inzwischen größer geworden. Man beschloss, den Fluss abzudecken und eine breite Straße oder einen Boulevard zu bauen. So entstand die Straße Åboulevarden, auf dem lange Zeit der Verkehr durch das Zentrum zu dem neuen großen Hafen floss.

Der Fluss Århus Å profitierte jedoch von einer neuerlichen Entwicklung der Stadt. Anfang der 90er Jahre setzte eine Diskussion über die Vorteile eines autofreien Stadtzentrums ein, und in diesem Zusammenhang wurde auch der Vorschlag unterbreitet, den Fluss wieder offen zu legen. Dies wurde in bisher zwei Etappen 1996 und 1998 realisiert. Die Offenlegung des Flusses hat zu einer lebendigen und gemütlichen Café- und Shoppingatmosphäre genau an der Stelle geführt, wo auch die ersten Einwohner von Århus ihre Geschäfte besorgten.
Donnerstag, Dezember 06 2007

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