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Shirin Neshat

Der internationale Durchbruch gelang der iranisch-amerikanischen Künstlerin Shirin Neshat mit der fotoserie "Women of Allah", die muslimische Frauen mit feministischen Parolen zeigt.Jetz ist sie mit einem Paukenschlag zurückgekehrt. Und zwar nach Århusin Dänemark. Nicht mit Fotos, sondern mit fünf Videoinstallationen, die in einer Weltpremiere im Kunstmuseum ARoS noch bis zum 25. Mai gezeigt werden.

Das werk "Women without Men" beruht auf dem magischrealistischen Roman der Autorin Shahmush Parsipur. In parallelen Sequenzen porträtiert Shirin Neshat das Leben von fünf Iranerinnen. Und zwar 1953, dem Jahr, als der Schah an die macht geputscht wurde. Alle Frauen haben eigene Lebensläufe, Konflikte, aber auch Lösungsmöglichkeiten. Neshats Stilmittel bewegen sich teilweise atemberaubend zwischen Magie, Traum psychologie und Realität.
Die gebürtige Iranerin spielt mit der Phantasie der Zuschauer und greift humanistische Themen auf. Transportiert universelle Werte, die sich nicht einfach in "Ost" und "West" aufteilen lassen, wie Sexualität und Tabus, Angst, Unterdrückung und männliche Machtausübung. Mit islamischem Hintergrund und westlichen Erfahrungen schafft sie ein universelles Kunstwerk, das drch seine spannung verstört und gleichzeitig menschliche Erfahrungen darstellt.

Weitere informationen unter ARoS.
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